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Ein Lob auf die Kartoffel. Obwohl sie es nicht in die Titelzeile geschafft hat, lebt das Essen „Birnen-Bohnen-Speck“ doch ganz wesentlich von ihr. Jetzt im Herbst gibt es ja besonders leckere Kartoffelsorten. In der letzten Woche gab es Bohnen und Birnen auf dem Markt zu kaufen. Wir hatten schon befürchtet, in diesem sommerheißen Jahr wären die Bohnen schon durch bevor die Birnen da sind. Doch wir hatten Glück. Zumindest einmal konnten wir „Bohnen-Birnen-Speck“ essen. Ein Genuss. Wir lassen Euch zumindest visuell an unserem Schmaus teilhaben und zeigen ein Foto.

Schmorgurken die nicht geschmort werden

„Bohnen Birnen Speck“ ist in diesem Jahr ausgefallen, weil keine Kochbirnen verkauft wurden, zumindest haben wir keine gefunden. Schmorgurken gab es umso häufiger. Bei den Schmorgurken ist uns zweierlei aufgefallen, zum einen schmoren wir sie nicht, zum anderen sehen die meisten Fotos von diesem Gericht im Netz recht zweifelhaft aus. Sie machen nicht unbedingt Appetit. Auch unsere Fotos waren meistens eher mittelmäßig, so dass wir sie nicht gezeigt haben. Doch nun wagen wir es einmal.

In dieser Jahreszeit kommt fast alles von hier.
Mit dem Herbst kommen die Äpfel, hier zwei Holsteiner Cox oder liebevoll auch HolCo genannt
Hier die „Sauce“. Landgurken, Wiener, Tomaten und Dill
Und hier das ganze Gericht. Fälschlicherweise als „Schmorgurken“ bezeichnet. Geschmort hat da aber nichts. Eigentlich Nudeln mit Gurkensauce, wobei die Wiener, der Dill und die Tomaten natürlich auch noch eine Rolle spielen. Über die bestgeeignetsten Nudeln gibt es auch immer heiße Diskussionen.

Rot oder Gold

Auf dem Einkaufszettel wog die orangefarbene Fleischtomate „German Gold“ 488 gramm, dafür war ein Betrag von 4,15 Euro fällig. Die in der Vorwoche gekaufte Berner Rose brachte es auf 556 gramm und war für 4,73 Euro käuflich zu erwerben. Vom Geschmack her fanden wir die Orangefarbene besser, doch hat das auch etwas mit dem Gericht zu tun, das wir gekocht haben und für das im Übrigen auch noch je etwa 1,8 kg Landgurken verarbeitet wurden, für die es allerdings keinen Einkaufzettel gibt, weil, der Händler per Hand addiert. Ihr wisst natürlich schon lange, um welches Gericht es sich handelt …

Die unten abgebildeten im Salat befindlichen Tomaten kann man übrigens nicht auf dem Foto mit dem Einkauf sehen, da sie aus eigener Produktion stammen und daher dort nicht abgebildet sind. Wir haben auch eine „Berner Rose“ auf dem Balkon, doch bei uns bringen es die Früchte nicht auf ein so stattliches Gewicht.

Das ist der Einkauf vom 29.07.2017 mit „Berner Rose“
Und das ist der Einkauf vom 05.08.2017 mit „German Gold“
Hier die komplette Mahlzeit fotografiert mit dem Licht des zur Farbe der Tomate passenden Sonnenuntergangs
Nur zum Größenvergleich die gekaufte Öko-Fleischtomate und die selbst erzeugte Balkontomate
Pflaumenkuchen vor dem Backen, Reineclauden und Zwetschgen gemischt
Pflaumenkuchen nach dem Backen, Reineclauden und Zwetschgen gemischt

Sylvester

Was essen zu Sylvester? – Nudelsuppe natürlich!

Nudelsuppe mit Tempura
Nudelsuppe mit Tempura

大晦日、年越し蕎麦食べた?

日本人の間で合い言葉の様になっている。うん、食べたよ。あー食べれて良かったね、これで、新年迎えられるよ。そばを食べていないと新年を迎えた気がしないのは、不思議な気がする。後は、神社に行っていい事があります様にってお願いをしなくっちゃね。神社が無いので、特別な所をさがして、、、、お賽銭を投げるのさっ。

来年は、みなさんに良い事がありますように!!

Disteln zum Essen

Wenn man den Öko-Markt Einkauf vom 17. Und vom 10. September ansieht, fallen die beiden Artischocken auf. Jetzt, mit dem Beginn des  Frühherbstes werden sie angeboten. Ein paar Äpfel sieht man schon, zarte Maiskolben, Radischen natürlich, Tomaten sowieso, Melonen gab‘s auch noch, Weintrauben haben sich dazwischen geschlichen, verspätete Himbeeren hatten auch ihren Weg in den Einkaufskorb gefunden. Ansonsten die üblichen Verdächtigen, in dieser Jahreszeit alle aus der Region. Zurück zu den Artischocken. Sie sind ja kein traditionelles deutsches Essen sondern gehören zur mediterranen Küche. Wenn man so eine Artischocke sieht, dann wundert man sich zuerst, weil so ganz anders aussieht als anderes Gemüse.  Etwas lüftet sich ihr Geheimnis, wenn man sich mal die Knospe einer Distel genauer ansieht. Dann hat man ein Déjà-vu. Na klar, es ist die Knospe einer ziemlich großen Distel, so eine Artischocke.

Das ist der Öko-Markt Einkauf vom 17. September …
Das ist der Öko-Markt Einkauf vom 17. September …
… und das ist der Öko-Markt Einkauf vom 10. September
… und das ist der Öko-Markt Einkauf vom 10. September
So sieht die Artischocke aus, wenn sie aus dem Kochtopf kommt.
So sieht die Artischocke aus, wenn sie aus dem Kochtopf kommt.
Hier wird ein Blütenblatt in die Sauce gedippt …
Hier wird ein Blütenblatt in die Sauce gedippt …
und hier wird ein anderes Blütenblatt in eine andere Sauce gedippt.
und hier wird ein anderes Blütenblatt in eine andere Sauce gedippt.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Hier ein kleiner Leckerbissen aus der Serie „Mit vollem Mund spricht man nicht“. Das Besteck und den Teller erwähnt man meistens nicht, wenn man über das Essen spricht, doch natürlich gibt es für jede Mahlzeit und für jeden Leckerbissen ein passendes Outfit.  Ich verrate Euch vermutlich kein Geheimnis wenn ich Euch sage, dass es sich bei diesem Leckerbissen um eine Japanische Süßspeise handelt. Sie wird auf einer Keramik gereicht mit einem kleinen Holzgäbelchen gegessen. Den Tee dazu gibt’s aus einer Teeschale.

Nicht die Bohne werde ich Euch verraten, was das ist. Denn ein echter Leckerbissen ist immer auch ein kleines Geheimnis.
Nicht die Bohne werde ich Euch verraten, was das ist. Denn ein echter Leckerbissen ist immer auch ein kleines Geheimnis.
So hübsch war der kleine Leckerbissen verpackt.
So hübsch war der kleine Leckerbissen verpackt.

Kein Event ohne Bild und ein Déjà-vu beim Frühstück

Vieles wird ja nur gemacht, um ein Bild davon ins Internet zu stellen, doch das kann man vom Frühstück nicht behaupten. Frühstück, eine Routineangelegenheit ohne Nachrichtenpotential. Die ethische Seite des Frühstückeis hatten wir in diesem Blog ja schon mit dem Beitrag vom fünfzehnten April zweitausendundfünfzehn beleuchtet, heute nun die technische. Beim Frühstücksei verstehen die Deutschen keinen Spaß und ich kann mich jedes Mal beölen, wenn ich einen Menschen der im Alltag garantiert nie kocht mit der Stoppuhr in der Hand den Moment ermitteln sehe, in dem das Ei aus dem kochenden Wasser genommen werden muss, damit es genau richtig ist. Das Ei ist dann meistens entweder zu weich oder zu hart und das liegt dann meistens am Ei aber bestimmt nicht an dem Kochenden, denn der hat das Ei ja genau zum richtigen Zeitpunkt herausgenommen und sogar vorschriftsmäßig abgeschreckt also alles richtig gemacht. Bei den Eierkochern gelingt es nicht besser und dann sind da noch die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Positionen im Eierkocher. Das Ei wird dann meistens zu Beginn des Frühstücks auf den Tisch gestellt und durch einen Eierwärmer warm gehalten, damit es zumindest nicht ganz kalt ist, wenn man es isst. Naja, kommen wir zum Déjà-vu. Das Déjà-vu ist akustischer Natur, genau genommen handelt es sich um ein Lied. Auf einem Trailer im Fernsehen über Swinging London oder  den Summer of Love oder die Hippiebewegung oder irgendwas anderes was vor fünfzig Jahren los war wurde es als Musik verwendet und es handelt sich um das Lied Summerwine. Das Lied ist für einen Foodblog sehr gut geeignet, denn darin beschreibt die betörende Stimme der Sängerin was so alles in ihrem Sommerwein drin ist und wie sie das so verführerisch singt kann man den Mann der Hab und Gut für einen Tropfen ihres Weines dahingibt, gut verstehen. Ein altes Thema der Literatur, des Films und eben auch der Musik. Gut, doch was hat das jetzt mit dem Frühstücksei zu tun? Ganz einfach: Nachdem man die Herdplatte mit dem Eiertopf drauf eingeschaltet hat, startet man besagtes Lied und auch den Toaster, denn Toastbrot und Ei müssen ja synchron fertig sein. Während man das Lied hört dreht man das Toastbrot um, zumindest wenn man einen so altmodischen Toaster hat, bei dem beide Seiten des Toastbrots nacheinander getoastet werden, weil nur ein Heizelement mittig angeordnet ist. Irgendwann nimmt man die Eier dann aus dem kochenden Wasser, schreckt sie ab und stellt sie gemeinsam mit dem nun fertig gerösteten Brot mit dem letzten Takt des Liedes auf den Tisch. Das Ei ist dann garantiert genau richtig. Vermutlich klappt es mit jeder Musik doch ausprobiert haben wir es bisher nur mit Summerwine.