Der Rhabarber steht eindeutig im Mittelpunkt. Spargel war uns noch zu teuer. Die Radischen sind jetzt scharf und knackig, der Salat kommt vom Feld, ist jedoch noch vergleichsweise klein. Asia Salat und Rucola kommt jetzt auch aus der Region und es gibt ein reichliches Angebot an Küchenkräutern. Der Kohlrabi ist jetzt lecker, man muss ihn nach dem Anschneiden übrigens sofort essen, an der Luft wird er sonst bitter. Ein Teil der Küchenkräuter kommt nun auch direkt vom Balkon. Teilweise wachsen die Kräuter nach dem Winter einfach weiter.
Mit dem Bärlauch ist es nun schon zu ende. Wir haben überall geguckt, konnten jedoch keinen mehr finden. Oft kommt man ja zu spät auf gute Ideen. In diesem Fall muss das Bärlauch-Pesto bis zur nächsten Saison warten. Der Rhabarber hingegen war wunderbar. Sehr kleine junge Stangen, richtig sauer. Davon haben wir 1,2 kg gekauft. Die Radischen kommen jetzt auch aus dem Freiland und sind richtig schön knackig und scharf, deshalb 2 Bund. Genauso wie der Kopf- und der Feldsalat, beides kommt jetzt aus dem Freiland vom Feld. Auf dem Balkon blühen die Erdbeerpflanzen und kündigen einen weitere kulinarischen Höhepunkt an …
Wer genau hinguckt, sieht, dass wir eine Tomatenpflanze gekauft haben (schwarze Pflaume). Die wird jetzt wachsen und wachsen und ist dann ein guter Sonnenschutz fürs Küchenfenster und liefert außerdem wunderbare Tomaten …
Als erster Frühlingsbote kommt der Bärlauch daher. Doch wer genau hinguckt sieht auch den Rucola, der allerdings noch aus Italien kommt. Für die nächste Woche wurde uns schon welcher aus der Region angekündigt. Die Dominanz des Kohls verschwindet, sehnsüchtig warten wir auf den Rhabarber.
Obwohl wir schon in der zweiten Märzhälfte sind, unterscheidet sich der Warenkorb kaum von dem winterlichen Angebot. Während wir auf dem Balkon schon Rauke ernten, ist die professionelle Landwirtschaft noch nicht so weit. Als Höhepunkt hervorzuheben vielleicht die Pilze. Neben den üblichen Verdächtigen kommen Kräuterseitlinge dazu, die einfach zu lecker aussahen, um ungekauft zu bleiben.
Äpfel und Pilze, 5 Kräuter-Seitlinge sind dabei!Wer genau hinguckt bemerkt der Kolrabi.
Dies ist der Wochenendeinkauf vom 07. Februar. Rotkohl, Radicchio, Lauch und Fenchel sind im Vergleich zur letzten Woche zusätzlich dabei. Es fehlt insbesondere der Grünkohl.
Ach so, und dazu eine Winterblume. Im Winter haben die Blumen ja sehr zarte Farben, wie man hier sieht.
Nicht nur Kohl.Das erste zarte Gewächs des Jahres. Da freut man sich schon auf den Frühling.
Vor dem Kochen kommt das Einkaufen. Hier ein typischer Wintereikauf mit Grünkohl, Wirsingkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Teltower-Rübchen, Orangen, Spinat, Broccoli, Knoblauch, Salat, Pilzen, Äpfeln und einer Zitrone (muss auch sein). Der Grünkohl ist in diesem Jahr ziemlich gut. Man kann ihn übrigens gut auf draußen aufbewahren. Nach Auskunft des Bauern, von dem wir ihn kauften, verfriert er erst bei unter -10°C. So kalt wird es auf einem innerstädtischen Balkon selten. Nach drei Wochen schmeckt er noch so frisch wie am ersten Tag. Ein unglaubliches Gemüse.
Der Grünkohl ist ein Baum im Maßstab 1:100.Erdige Möhren bleiben länger frisch.